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SOCIAL MEDIA WORKSHOP

Das Thema Social Media ist derzeit in aller Munde. Unternehmen führen eigene Facebook-Accounts, Arbeitnehmer machen ihre Lebensläufe in Bewerbungsportalen öffentlich zugänglich, private Kommunikation läuft häufig über Apps und nicht mehr über ein Festnetztelefon.

Welche Gefahren entstehen dadurch für Unternehmen und Privatpersonen? Am 13.12. fanden daher auch in diesem Jahr wieder zwei Workshops unter Leitung von Rechtsanwältin Susann Adelmann statt, um solche Fragen aus rechtlicher Sicht beantworten zu können.



Frau Adelmann informierte zunächst darüber, was man eigentlich unter dem Begriff Social Media versteht und suchte gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern nach aktuellen Beispielen. Als Generation der „Digital Natives“, also Personen, die mit der Nutzung des Internets von Kindesbeinen an groß geworden sind, hatten die Schülerinnen und Schüler sofort Beispiele parat wie etwa Facebook, YouTube, Xing und Twitter. Letzterer Dienst hat insbesondere seit der Amtsübernahme des amerikanischen Präsidenten Donald Trump an Bedeutung zugenommen, wobei selbst einer so bedeutenden Person Fehler im Umgang mit diesem Medium attestiert werden.

Anschließend wurden mit den jeweiligen Schülergruppen einzelne Themen vertieft besprochen. Über die Website „Panopticlick“ konnte zum Beispiel getestet werden, welche Daten die Smartphones der Schülerinnen und Schüler häufig unbewusst und ungefragt preisgeben. Daher wurde auf die Bedeutung der Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen am eigenen Smartphone oder PC hingewiesen.

Ein weiteres Element der beiden Workshops bildete jeweils eine fiktive Fallsituation, die einerseits im medizinischen Bereich und andererseits im Bürobereich Schwierigkeiten im Umgang mit Social Media aufzeigte. Eine Patientenakte per WhatsApp verschicken oder eine Gehaltsabrechnung über den Facebook Messenger zu versenden – beides wäre keine gute Idee, gibt man doch als Nutzer dieser Kommunikationsdienste datenschutzwürdige Unterlagen an Server weiter, die nicht der deutschen Rechtsprechung unterliegen und daher zu einem bösen Erwachen für die beteiligten Personen führen können. Daher sollte auch im Umgang mit den neuen Medien stets bedachte werden, wem Zugriff auf sensible Daten gewährt wird und wem nicht.

Sebastian Toni

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